Erste Sternfahrt 2015 Wallsee am 18.4.2015

Ein sensationeller Erfolg für die Alemannia Mannschaft

Es war zwar nur ein vierter Platz hinter den drei Linzer Vereinen (Wiking Linz 2.476 Punkte, Ister Linz 1.760 Punkte und Donau Linz 1.605 Punkte) ABER wir waren mit unseren 14 Teilnehmern mit 1.425 Punkten an vierter Stelle gelandet vor unseren direkten Kontrahenten URV Pöchlarn (12 Teilnehmer 1347 Punkte), LIA mit 17 Teilnehmern und erstaunlichen 1.336 Punkten und vor allen Dingen vor Donauhort mit 11 Teilnehmern und nur 1085 Punkten an 7. Stelle! PIRAT gar nur mit 2 Teilnehmern an 13. Stelle dafür aber gemeinsam mit Dürnstein und Pöchlern Gewinner der weitesten Fahrt! Unglaublich! Wir führen derzeit im Wiener und niederösterreichischen Raum ! Das hätten wir uns an jenem Samstag, dem 18. April 2015, nicht träumen lassen, als wir uns um 6:30h morgens trafen, um das letzte Boot aufzuladen, was am Vortag wegen des starken Regens nicht möglich war. Die Wetterprognosen sprachen von Kälte, Regen, starkem West(Gegen)wind. Nicht wirklich einladend. Trotzdem legten alle Boote um ca. 9 Uhr von Wallsee ab. Allen voran ein starker „Fünfer“ mit Peter, Werner, Silvia, Birgit und Mathias, die den Auftrag hatten, bis km 2119 stromauf zu rudern (insgesamt 54 km und 125 Punkte pro Person), wobei Mathias und Silvia das erste Mal in dieser Saison im Boot saßen. Ich habe eigentlich nicht geglaubt, dass sie so weit kommen würden aber sie hatten es wirklich geschafft! Toll!

Die Jettaberga mit Isabella am Fußsteuer, Hermann als Bootsmann, Chirstl und Wolfgang musste spätestens um drei Uhr wieder zurücksein, da Isabella um 18:00 Uhr einen Event zu organisieren hatte. Dennoch fuhren sie bis km 2113 also noch 2 km weiter als geplant, kamen rechtzeitig zurück und hinterließen uns ihren Vierer sogar noch fertig abgeriggert zum Aufladen! Und letztlich unser Hariowald mit Hemma, Rupert, Ferdinand und mir und Heinz am Steuer (erstmals nach seiner Operation wieder am Wasser und hat sogar am Rückweg gerudert!) – wir kamen auch weiter als geplant, nämlich bis km 2008. Dass wir angesichts der großen Teilnehmerzahlen der Linzer Vereine nicht gewinnen würden, war uns schon klar aber dass wir so weit vorne waren, das hat uns doch erstaunt. Jedenfalls hat sich der Ausflug nach Wallsee gelohnt. Das Wetter hat einigermaßen gehalten, wir sind nicht nass geworden und die Bewirtung in Wallsee war wie immer auch trotz der starken Besucherzahl (allein 160 Teilnehmer) sehr gut und sehr nett. Nach der Siegerehrung machten wir uns auf den Heimweg. In Korneuburg angekommen wurden noch die Boote versorgt und unser Abschneiden mit 2 Flaschen köstlichem Birnen Cidre, den ich als älteste Teilnehmerin gewonnen hatte, gefeiert. Recht schaffen müde aber doch zufrieden mit unserem Erfolg machten wir uns auf den Heimweg. Außer einigen wenigen von uns, hatte ja noch niemand viele Kilometer in Armen und Beinen – und das spürten wir natürlich am Abend. Herzlichen Dank an alle Teilnehmer fürs Mitmachen und vor allen Dingen Gratulation zu der tollen Leistung! Herzlich Dank auch an die Bus- und Hängerfahrer Hermann Vogler, der es sich nicht nehmen ließ, trotz Grippe Bus und Hänger nach Wallsee zu bringen und dann noch zu rudern und Werner Holletschek, der Bus und Hänger sicher nach Korneuburg zurückbrachte.

Super! Wir haben jetzt eine solide Basis geschaffen – jetzt heißt es weiter machen! Der Donauhort wirkt geschwächt – naja, der letzte Gesamtsieg der Alemannia bei den Sternfahrten liegt schon einige Jahre zurück!??! Übrigens: die exakte und ausführliche Ergebnis der Sternfahrt hängt im Verein am Schwarzen Brett zur Information!

Inge Diernhofer im April 2015